Basis-Kit

Sie finden hier die 3 Elemente, die für die Durchführung von Clever Club eingesetzt werden: das Handbuch, die Hörspielgeschichten sowie die Spielesammlung in einem digitalen Ordner.

Präsentationsunterlagen

Es gibt viele Gelegenheiten, um die Aktivitäten rund um Clever Club sowie die präventiven Ziele den Eltern und Mitarbeitenden zu präsentieren. Verschiedene Hilfsmittel stehen zur Verfügung, die je nach Informationsform eingesetzt werden können:

Clever Club und Eltern

Das Clever Club Programm richtet sich auch an Eltern, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung ihrer Kinder leisten. Clever Club möchte den Austausch mit ihnen fördern. Es werden Wege erkundet, um Betreuungseinrichtungen zu Treffpunkten zu machen und einen konstruktiven Dialog und Austausch zwischen Fachpersonen, Kindern und Eltern zu etablieren. Mütter und Väter sind oft sehr an Gesprächsmöglichkeiten, sozialer Einbettung und gegenseitigem Austausch interessiert. Diesen Bedürfnissen wird mit den folgenden Anregungen Rechnung getragen.

  • Ein Info-Treff mit Poster. Eine Sammlung verschiedener Informationen (gemeinsame Aktivitäten, Quartierveranstaltungen, Abhol- und Bringdienst, etc.) ermöglicht Eltern und BetreuerInnen ins Gespräch zu kommen, unter anderem über Clever Club.
  • Fotoheft
  • Eine Sammlung der erstellten Kreationen, die im Rahmen einer Vernissage präsentiert werden
  • Eine Fotoausstellung, die den Alltag der Kinder in der Einrichtung sowie bei der Durchführung von Clever Club zeigt, begleitet durch ein Apéro.

Empfehlungen von Betreuungspersonen

NutzerInnen und Nutzer von Clever Club haben verschiedene Empfehlungen für die Durchführung mitgeteilt. Teilen Sie uns auch Ihre Erfahrungen mit!

Eine Charte mit den Regeln von Clever Club

Geschrieben von Kindern einer Kinderbetreuungseinrichtung. Die Regeln werden zu Beginn einer Clever Club Sitzung in Erinnerung gerufen. Man kann Kinder dazu einladen, die Regeln zu nennen, indem sie ein Rede-Objekt für die Wortmeldung erhalten.

Den Austausch in Teamsitzungen nutzen, um auch Mitarbeitende einzubinden, die keine Clever Club Sitzungen durchführen

  • Es ist nützlich, Unterstützung zu haben, um über Erfahrungen zu sprechen. Um das Programm zu erklären, können obengenannte Präsentationsunterlagen verwendet werden.
  • Clever Club als reguläres Traktandum der Teamsitzung einbetten: Die jeweils behandelten Themen sowie deren Ziele werden gemeinsam besprochen.
  • Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Beobachtungen, die Sie im Rahmen der Clever Club Sitzungen machen. Clever Club hilft dabei, individuelle Ziele festzulegen und ermöglicht spezifische Beobachtungen und besseres Verständnis für individuelle Reaktionen (Unwohlsein, Gewalt etc.).

Mit herausfordernden Kindern

  • Bereiten Sie die Clever Club Sitzungen gut vor, um Blackouts während der Animation vorzubeugen; es ist wichtig zu wissen, was zu welchem Zeitpunkt geschehen soll, um einen flüssigen Ablauf zu ermöglichen und adäquat auf eine veränderte Gruppendynamik zu reagieren.
  • Wenn sich ein Kind weigern sollte, am Programm mitzumachen, bitten Sie es zwei seiner Freunde auszuwählen, die ebenfalls teilnehmen.

Das Interesse der älteren Kinder wecken

  • Manchmal benötigt es mehr Energie, um die älteren Kinder für die Teilnahme zu motivieren. Die jüngeren sind häufig sofort begeistert. Bei den älteren kann eine obligatorische Teilnahme zu Beginn helfen. Das Interesse wächst und sie entwickeln Freude daran.
  • Der in den FAQ erwähnte Trick funktioniert gut: ein Kind nach dem anderen kann ein Lied auswählen, welches nach dem Clever Club abgespielt wird.

Um eine Gruppe zu bilden, ist die Auswahl der Teilnehmenden wichtig

  • Versuchen Sie, eine neutrale Gruppendynamik zu erzielen. Meiden Sie zum Beispiel mehr als eine Person, die gerne «den Clown» spielt, oder trennen Sie enge Freunde. So kommen auch eher ruhige Kinder zu Wort.
  • Besprechen Sie die Gruppenkonstellationen mit Ihren Mitarbeitenden, um einen anderen Blick auf die Konstellation zu erhalten.
  • Versuchen Sie die Kinder derselben Altersgruppe zu vereinen, dies vereinfacht die Wortmeldung sowie den Ausdruck der Gefühle.

Eine andere Idee, um über seine Gefühle zu sprechen

Basteln Sie einen «Gefühlsthermometer», einen Halbkreis mit Farben und einem beweglichen Pfeil. Die Kinder können den Pfeil zur jeweiligen Temperatur-Farbe bewegen, die zu ihrem Zustand passt und diesen erklären. Z.B. es fühlt sich gut, aber macht sich Sorgen über…

Um die Wirkung im Alltag zu begünstigen

Wenn sich die Möglichkeit ergibt, nehmen Sie Bezug auf das Erlebte im Clever Club. Dies ermöglicht den Kindern behandelte Themen in Erinnerung zu rufen: «Erinnerst du dich, wie Julia reagiert hat, als sich die anderen über sie lustig machten?»